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Geschäftsstelle des ABC

Mag. Alexandra Lehner-Piesinger

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Rassestandard

1 Hinterhauptbein
2 Oberkopf
3 Stirnabsatz (Stop)
4 Fang
5 Lefzen
6 Schulterhöhe
7 Buggelenk
8 Vorbrust
9 Fesselgelenk
10 Vorderpfote mit Zehen
11 Halslinie
12 Widerrist
13 Schulter
14 Oberarm
15 Ellbogen
16 Vorderlauf
17 Pfotenballen

18 Vorhand

19 Rückenlinie

20 Rücken
21 Rippenkorb
22 Brustkiel
23 Rumpf
24 Lenden
25 Bauch
26 Kniegelenk
27 Sprunggelenk
28 Kruppe
29 Becken
30 Oberschenkel
31 Unterschenkel
32 Hinterhand
33 Rute
34 Hinterlauf
35 Sprunggelenkhöcker
36 Mittelfußwurzel
37 Hinterpfote

Ein Hund mit Geschichte

Der Beagle ist keine junge Rasse. Schon die Griechen führten beagleähnliche Hunde zur Jagd auf Niederwild. Als die Römer die britischen Inseln eroberten, fanden sie dort kleine, kurzhaarige, mehrfarbige, hängeohrige Jagdhunde. Schon 1475 wurde der Name Beagle ("beag") in englischen Schriften für diese Hunderasse festgehalten.

 

Der britische Hochadel beschäftigt sich seit dem 16. Jahrhundert in besonderem Maße mit den Beagles, was ihnen deshalb auch den Ruf einer exklusiven und noblen Rasse eingetragen hat.

 

Erst 1972 wurde der erste Beagle in das Hundezuchtbuch des ÖKV eingetragen, und 1976 wurde der Austrian Beagle Club (ABC) gegründet. Heute sind rund 28 seriöse Züchter in Österreich tätig. Mit Hunden aus dem Mutterland England zunächst, aus Dänemark und Deutschland in Folge wurde eine gesunde Population geschaffen.

Der Beagle


Datum der Publikation des gültigen Original-Standards:    13.10.2010

Übersetzung: Jochen H. Eberhardt, ergänzt und űberarbeitet Christina Bailey / Offizielle Originalsprache (EN).

Grossbritannien (GB)

Laufhund.

Gruppe 6 - Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen.

Sektion 1.3, kleine Laufhunde mit Arbeitsprüfung.

Ein robuster, kompakter Hund, vermittelt den Eindruck von Qualität ohne grob zu wirken.

Ein fröhlicher Hund, dessen wesentliche Bestimmung es ist zu jagen, vornehmlich Hasen

indem er der Fährte folgt, unerschrocken, äusserst lebhaft, mit Zähigkeit und Zielstrebigkeit. Aufgeweckt, intelligent und von ausgeglichenem Wesen. Liebenswürdig und aufgeweckt, ohne Anzeichen von Angriffslust oder Ängstlichkeit.

 

URSPRUNG:

VERWENDUNG:

KLASSIFIKATION FCI:

 

ALLGEMEINESERSCHEINUNGSBILD:

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN):

 

 

KOPF:

 

OBERKOPF:

Schädel:


Stop:

 

​​

GESICHTSSCHÄDEL:

​Nasenschwamm:          

 

 

Fang:

 

Lefzen:                               

 

Kiefer / Zähne:

                                            

 

 

Augen:
 

 

Behang:

 

 

KÖRPER:

Obere Profillinie:


Lenden:


Brust:


Untere Profillinie/Bauch:


RUTE:

 

GLIEDMASSEN:

Vorderhand:

 


Schultern:


Ellenbogen:


Vordermittelfuss:
 

Hinterhand:
Oberschenkel:


Knie:


Sprunggelenk:

 

 

 

PFOTEN:


 

GANGWERK:

                                            

 

HAARKLEID:

Haar:
Farbe:​

 

GRÖSSE:                            


 

FEHLER:

 

Von mässiger Länge, kraftvoll ohne grob zu sein, feiner bei der Hündin, ohne Runzeln oder Falten.

Leicht gewölbt, mässig breit, mit sich leicht abzeichnendem Hinterhauptbein.


Deutlich ausgeprägt, der die Distanz zwischen Hinterhauptbein und Nasenschwamm möglichst genau halbiert.

 

 

Breit, vorzugsweise schwarz, jedoch ist bei helleren Hunden eine abgeschwächte Pigmentierung statthaft; gut geöffnete Nasenlöcher.

 

Nicht spitz.

 

Angemessene Belefzung.

 

Kräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmässigen und vollständigen Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.

 

Dunkelbraun oder haselnussbraun, ziemlich gross, weder tiefliegend noch hervortretend, ziemlich weit voneinander eingesetzt mit sanftem, gewinnendem Ausdruck.​
 

Lang, unten abgerundet. Wenn nach vorne gezogen, fast bis zum Nasenspiegel reichend. Tief angesetzt, dünn, mit der Vorderkante anmutig an der Backe anliegend getragen.

 

 

Gerade und waagrecht.


Kurz, jedoch gut ausgewogen, kräftig und biegsam.


Brustkorb bis unter den Ellenbogen reichend. Rippen gut gewölbt und gut zurückreichend.


Nicht übermässig aufgezogen.


Stark, von mittlerer Länge. Hoch angesetzt, fröhlich getragen, aber nicht über den Rücken gerollt oder vom Ansatz nach vorne geneigt. Gut behaart, besonders an der Unterseite.

 

Vorderläufe gerade und senkrecht gut unter den Hund gestellt. Gute Substanz mit runden Knochen. Die Läufe werden zu den Pfoten hin nicht schmäler.


Schulterblatt gut zurückliegend, nicht überladen.


Fest, weder ein-noch ausdrehend. Ellenbogenhöhe ungefähr die Hälfte der Widerristhöhe.


Kurz​
 


Muskulös.


Gut gewinkelt.


Fest, tief angesetzt, zueinander parallel.

 

 

Fest; Zehen eng aneinanderliegend, gut aufgeknöchelt; Ballen kräftig. Keine Hasenpfote. Nägel kurz.


Rücken gerade, ohne Anzeichen von Rollen. Frei, ausgreifend, weiter Vortritt. Gerade, ohne die Läufe hoch anzuheben; deutlicher Schub aus der Hinterhand. Hinterhandbewegung sollte nicht eng sein, Vorhandbewegung nicht paddelnd oder kreuzend.

 

Kurz, dicht und wetterbeständig.
Jede anerkannte Houndfarbe, mit Ausnahme von leberbraun. Rutenspitze weiss.​

 

Wünschenswerte mindeste Widerristhöhe : 33 cm.
Wünschenswerte höchste Widerristhöhe : 40 cm.

 

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.